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Eine Textkachel: Logo der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Für Freiheit und Republik!
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie Neunzehnhundertvierundzwanzig bis Neunzehnhundertdreiunddreißig
Ein Ausstellungsrundgang mit Marion Goers und Doktor Stefan Heinz

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00:00:08.825 --> 00:00:10.000
Marion Goers und Stefan Heinz stehen in einem Ausstellungsraum. An den Wänden sind verschiedene Roll-Ups mit Infotexten und Bildern aufgestellt. Die beiden stehen neben einem Banner mit der Aufschrift "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie Neunzehnhundertvierundzwanzig bis Neunzehnhundertdreiunddreißig" Auf dem dazugehörigen Bild ist eine Menschenmenge auf einem Platz zu erkennen. 

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00:00:15.414 --> 00:00:17.000
Historisches Foto: Soldaten in Uniform errichten Straßenbarrikaden aus Stacheldraht. 

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00:00:20.289 --> 00:00:22.000
Historisches Foto: Soldaten mit Gewehren stehen auf einer gepflasterten Straße. Im Hintergrund eilen Passanten vorbei.

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00:00:29.478 --> 00:00:31.000
Historische Luftbildaufnahme eines Versammlungsplatzes. In der Mitte ist ein Rednerpult aufgebaut, vor dem zahlreiche uniformierte Menschen mit Fahnen stehen. Um das Geschehen herum stehen Tausende Menschen. 

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00:01:04.162 --> 00:01:06.000
Marion Goers und Stefan Heinz gehen durch die Ausstellung und bleiben vor einem Roll-Up stehen. Der Infotext hat die Überschrift: "Weimar: Demokratie und Republik".

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00:01:21.321 --> 00:01:23.000
Historische Aufnahme des Beginns der Nationalversammlung: Auf einem von Säulen gestützten Balkon eines herrschaftlichen Hauses stehen zahlreiche Menschen. Auf dem Platz vor dem Gebäude steht eine größere Menschenmenge und blickt nach oben. 

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00:01:48.538 --> 00:01:50.000
Historische Aufnahme von Frauen mit Mänteln und Hüten. Sie halten Wahlscheine in den Händen und stehen vor einem Wahllokal Schlange. Einige von ihnen lächeln in die Kamera.

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00:02:52.586 --> 00:02:54.000
Marion Goers und Stefan Heinz stehen vor zwei Roll-Ups mit Infotexten über das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold sowie über Otto Hörsing. 

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00:03:15.841 --> 00:03:17.000
Etwa zwanzig Männer in Anzügen und Krawatten sitzen in einem mit Fahnen geschmückten Raum an einem langen Tisch. Sie blicken in die Kamera. 

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00:03:24.729 --> 00:03:26.000
Die erste Ausgabe der Zeitung "Das Reichsbanner" vom 15. April 1924. Der erste Artikel ist überschrieben mit "Kriegsteilnehmer, Republikaner!"

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00:03:31.847 --> 00:03:33.000
Ein Wahlplakat. Drei Männer in Uniform stehen vor einer schwarz-rot-goldenen Fahne. Sie halten Schilde in den Farben schwarz-rot-gold vor sich, in der Mitte prangt ein Adler in einem goldenen Kreis. Unter der Zeichnung der Männer stehen die Worte: "Kant 1795: 'Die bürgerliche Verfassung in jedem Staat soll republikanisch sein', darum wähle Sozialdemokraten oder Demokraten oder Zentrum!" 
Ein weiteres Plakat zeigt drei Strichmännchen, die aus schwarz-rot-goldenen Bausteinen ein stilisiertes Haus errichten. Der Text auf dem Plakat lautet: "Helft aufbauen!" "Wählt: Sozialdemokraten, Demokraten, Zentrum!"
Auf einer Postkarte ist ein gezeichneter Mann zu sehen, der eine schwarz-rot-goldene Fahne schwenkt. Im Hintergrund laufen weitere Menschen mit Fahnen an einem Gebäude mit der Aufschrift "Republik" vorbei. Über dem Bild stehen die Worte "Mitteldeutscher Republikanischer Tag 3. und 4. Juli 1926 in Leipzig." Unter dem Bild steht: "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold".

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00:04:24.209 --> 00:04:26.000
Männer in Reichsbanner-Uniform stehen in Reih' und Glied auf einer regennassen Straße. Mehrere ältere Männer, deren Auftreten an Offiziere erinnert, gehen durch die Reihen der anderen Uniformierten. Einer von Ihnen hebt die Hand zum militärischen Gruß an die Schläfe. 

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00:04:47.997 --> 00:04:49.000
Marion Goers und Stefan Heinz gehen durch die Ausstellung und kommen vor mehreren Roll-Ups zum Stehen. Die Infotexte handeln von Kurt Schumacher, Theodor Heuss und Carl Ulitzka.

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00:05:04.404 --> 00:05:06.000
Gruppenfoto von mehreren Dutzend Reichsbanner-Männern. Die Kamera fährt näher ins Bild und bleibt auf einem Mann stehen. 

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00:05:12.553 --> 00:05:14.000
Porträtfoto von Theodor Heuss in seinen 40er-Jahren. Er hat dunkles Haar und Koteletten. Er trägt einen dunklen Anzug und Krawatte. 

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00:05:33.175 --> 00:05:35.000
Historische Aufnahme von Theodor Heuss auf einer Veranstaltung. Vor ihm stehen zwei Reichsbanner-Angehörige. Schräg hinter ihm stehen einige junge Frauen in weißen Kleidern. 

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00:05:43.271 --> 00:05:45.000
Die Titelseite einer Studie mit dem Namen "Hitlers Weg. Eine historisch-politische Studie über den Nationalsozialismus" von Theodor Heuss. Vor einem rot-orangen Hintergrund steht Adolf Hitler und reckt den rechten Arm mit einer zeigenden Geste gen Himmel. Seine linke Hand ist auf Hüfthöhe zur Faust geballt. 

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00:06:09.960 --> 00:06:11.000
Historische Aufnahme von Carl Ulitzka. Er steht neben einem Tisch, auf dem ein Kruzifix und sein Pfarrerhut liegt. Er trägt traditionelle Kleidung eines Geistlichen, seine linke Hand liegt auf dem Kruzifix, das um seinen Hals hängt. Er hat helle Haare, die er nach hinten gekämmt hat.  

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00:06:52.860 --> 00:06:54.000
Zwei LKWs, voll beladen mit Reichsbanner-Angehörigen, stehen auf einer gepflasterten Straße. An den Ladeflächen hängen Banner mit der Aufschrift: "Es lebe die Republik. Reichsbanner Ortsgruppe Gleiwitz".

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00:07:27.265 --> 00:07:29.000
Marion Goers und Stefan Heinz stehen vor drei Roll-Ups mit Infotexten, Fotos und Dokumenten zu Marie Juchacz, Christine Teusch und Marie-Elisabeth Lüders.

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00:07:43.164 --> 00:07:45.000
Dreizehn Frauen und Mädchen in weißer Kleidung stehen für ein Gruppenfoto zusammen. Hinter ihnen steht ein uniformierter Reichsbanner-Angehöriger und hält eine Standarte in die Höhe. 

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00:07:48.926 --> 00:07:50.000
Ein schwarz-rot-goldener Wimpel mit einem roten, gold bestickten Stoffstreifen. Die Aufschrift auf dem Streifen lautet "Gewidmet von den Frauen".

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Historische Aufnahme von Christine Teusch. Sie hat dunkles Haar und lächelt verschmitzt. In ihrer Hand hält sie einen weißen Umschlag sowie ein weißes Täschchen. 

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00:08:36.827 --> 00:08:38.000
Porträtfoto von Marie Juchacz. Sie hat kurzes dunkles Haar und trägt eine runde Brille. 

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00:08:39.122 --> 00:08:41.000
Porträt von Marie-Elisabeth Lüders. Sie trägt eine längsgestreifte Bluse mit weißer Spitze und stützt ihr Kinn auf ihre Hand. Sie hat ihr Haar nach hinten gebunden. 

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00:08:49.890 --> 00:08:51.000
Titelseite eines Buches von Marie Juchacz und Johanna Heymann mit dem Titel "Die Arbeiterwohlfahrt. Voraussetzungen und Entwicklung."

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00:08:59.836 --> 00:09:01.000
Marie Juchacz steht hinter einem Rednerpult und hält eine Rede. Hinter ihr stehen Reichsbannerangehörige verschiedenen Alters. 

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00:10:14.999 --> 00:10:16.000
Historische Aufnahme einer großen Gruppe Reichsbanner-Angehöriger in einem Wohngebiet. Die Männer stehen in mehreren Reihen hintereinander. Die Männer in der ersten Reihe halten Fahrräder fest. 

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00:10:39.777 --> 00:10:41.000
Historische Aufnahme eines Zusammentreffens von Angehörigen des Reichsbanners mit Angehörigen der rechtsgerichteten Deutschnationalen Volkspartei. Diese fahren auf der Ladefläche eines Wagens an der Reichsbanner-Gruppe vorbei. Sie halten Reichskriegsflaggen in den Händen. Die Reichsbanner-Angehörigen wenden sich dem Fahrzeug zu und rufen etwas. 

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00:11:12.011 --> 00:11:14.000
Mehrere Fahrzeuge mit Reichsbanner-Angehörigen fahren über eine Straße. Auf Bannern, die an den Fahrzeugen befestigt sind, werben sie für die Wahl eines Kandidaten. 

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00:11:42.066 --> 00:11:44.000
Ein Plakat zur Bundesverfassungsfeier in Frankfurt am Main am 11. und 12. August 1928. Zu erkennen sind zwei Hände, die vor der Frankfurter Paulskirche eine schwarz-rot-goldene Flagge halten.  

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00:11:49.256 --> 00:11:51.000
Historische Aufnahme eines Reichsbanner-Umzugs. Auf einem großen Platz stehen mehrere Tausend Menschen, einige von ihnen halten Flaggen.

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00:12:50.411 --> 00:12:52.000
Marion Goers und Stefan Heinz gehen durch die Ausstellung und bleiben neben zwei Roll-Ups stehen. Die Infotexte beschäftigen sich mit Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und Franz Osterroth. 

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00:13:00.107 --> 00:13:02.000
Ein Werbeplakat für das Reichsbanner. Ein junger Uniformierter steht auf den Umrissen Deutschlands und hält eine schwarz-rot-goldene Fahne. Daneben steht der Text: "Jugend zu uns! Für Volksfreiheit! Gegen Diktatur! Kämpft mit im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold."

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00:13:05.023 --> 00:13:07.000
Gruppenfoto von jungen Reichsbanner-Angehörigen. 

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00:13:15.896 --> 00:13:17.000
Historische Aufnahmen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die unter Aufsicht eines Erwachsenen einen Graben ausheben. 

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00:13:23.742 --> 00:13:25.000
Drei junge Reichsbanner-Angehörige bei einem Aufmarsch. Sie tragen Baretts mit Kokarde, eine dunkle Feldbluse mit Halstuch sowie kurze Hosen und hohe Strümpfe. 

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00:13:52.877 --> 00:13:54.000
Porträt von Hubertus Prinz zu Löwenstein. Er hat dunkles, lichter werdendes Haar und trägt eine runde Brille. 

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00:13:58.591 --> 00:14:00.000
Etwa 20 Jugendliche und junge Erwachsene sitzen in einem Zeltlager im Halbkreis auf dem Boden und unterhalten sich. 

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00:14:05.585 --> 00:14:07.000
Ein Flugblatt mit folgendem Text: "Aufruf An alle Männer und Frauen Deutsch-Americas! Das Ereignis Deutsch-New York's!
Prinz Hubertus zu Loewenstein[:] das Tagesgespräch in New York! Massenkundgebung des Deutschtums am Sonntag, den 10. Februar '35, abends 7.30 Uhr im großen Ballsaal 'True Sisters Building', 150 West 85th Street, in New York City, vormals 'Deutsches Haus der treuen Schwestern' (Nahe Broadway). Prinz Hubertus zu Loewenstein-Wertheim-Freudenberg, Graf von Loewenstein-Scharffeneck spricht über das Thema: "'Die Tragödie meines Vaterlandes' Nazi-Deutschland ist nicht das wahre Deutschland! Deutsche Männer und Frauen! Deutsch-Amerikaner!
Erscheint in Massen!"

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00:14:43.627 --> 00:14:45.000
Historische Aufnahme eines Trauerzugs von Reichsbanner-Angehörigen, Schaulustige stehen am Rand. 

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00:14:54.021 --> 00:14:56.000
Die Kamera fährt über eine Liste mit Namen von Reichsbanner-Angehörigen, die im Kampf für die Republik getötet wurden. 

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00:15:22.536 --> 00:15:24.000
Ausschnitt aus einem Artikel in einem Magazin mit der Überschrift "Schufo". Der Artikel ist illustriert mit Fotos von uniformierten Reichsbanner-Angehörigen bei Aufmärschen. 

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00:16:21.137 --> 00:16:23.000
Ein junger Mann mit blonden Haaren und einer Jacke steht im Freien und lächelt in die Kamera. 

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00:16:31.406 --> 00:16:33.000
Ausschnitt aus einem Artikel über den Tod von Rudolf Marek, illustriert mit Fotos des Trauerzugs für ihn. Die Überschrift des Artikels lautet: "Erst Mord - dann Totenschändung! Ein Dokument nationalsozialistischer 'Kultur'". Der Artikel zitiert ein Schreiben, das den Tod Mareks feiert und diesen als "Lumpen-Genossen" tituliert. 

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00:16:43.851 --> 00:16:45.000
Eine Demonstration von Angehörigen der Eisernen Front. Vorweg läuft ein Mann mit einer Karikatur eines Nationalsozialisten auf einem Stab. Dahinter marschieren Mitglieder der Eisernen Front mit einem Banner mit der Aufschrift: "O armer Nazi eile, Drei Pfeile, drei Pfeile!" Oberhalb des Fotos ist ein Klebezettel mit der Aufschrift "Eiserne Front. Heil't Hitler vom Größenwahn" zu sehen. Es zeigt drei Pfeile, die von rechts oben nach links unten auf ein Hakenkreuz mit Gesicht zeigen. An den unteren Balken des Hakenkreuzes sind Stiefel zu sehen, der rechte Balken endet in einer Hand. Durch die Ausrichtung des Kreuzes wirkt es, als würde es vor den Pfeilen davonrennen. 

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00:16:51.409 --> 00:16:53.000
Eine junge Frau und ein junger Mann recken freudig die Fäuste in die Höhe. Mit der anderen Hand halten sie Fahnen der Eisernen Front. Um sie herum stehen mehrere Angehörige der Eisernen Front und halten ebenfalls Flaggen in den Händen. 

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00:16:59.252 --> 00:17:01.000
Angehörige der Eisernen Front marschieren durch einen Straßenzug. Vorneweg laufen eine Frau und ein Mann mit Blasinstrumenten. 

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Aus einer mehrere tausend Menschen umfassenden Menge ragt ein Banner in die Höhe. Es zeigt ein Hakenkreuz, das von drei Pfeilen durchgestrichen wird. 

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00:17:48. 992 --> 00:17:50.000
Ein mit der Schreibmaschine verfasstes Schreiben vom 14. März 1933 an die Redaktion der Zeitung "Volkswacht". Der Text des Briefes lautet: "Auflösungsbeschluss! Der veränderten politischen Lage Rechnung tragend, hat die hiesige Ortsgruppe des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold mit Wirkung vom 12. März 1933 ab beschlossen, sich aufzulösen. Das Vereinsvermögen wurde unter die Kameraden verteilt, die Fahne vernichtet, um solche dem Zugriff der Gegner nicht auszuliefern. Mit Frei-Heil! J.A." 

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Gruppenfoto von Männern mit Spaten im Konzentrationslager Lichtenburg 

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00:19:01.496 --> 00:19:03.000
Eine Textkachel: Logo der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie Neunzehnhundertvierundzwanzig bis Neunzehnhundertdreiunddreißig. Ein Ausstellungsrundgang mit Marion Goers und Doktor Stefan Heinz. Wanderausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zusammenarbeit mit dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e. V.
Bildgestaltung, Kamera, Schnitt und Ton: Lars Maibaum, Line Kühl, Lucian Busse, Pierre Gaulke
Untertitel: Silke Nagel
Konzeption und Drehbuch: Marion Goers, Doktor Stefan Heinz
Koordination: Lehmann und Werder Museumsmedien
Redaktion: Marion Goers, Doktor Stefan Heinz, Ute Stiepani, Professor Doktor Johannes Tuchel
Ausstellung und Katalog 
Konzeption, Texte, Redaktion: Doktor Petra Behrens, Marion Goers, Aline Graupner, Antje Grimm, Christin Sandow, Ute Stiepani, Professor Doktor Johannes Tuchel
Gestaltung: Karl Lehmann
Informationen zur kostenfreien Ausleihe der Wanderausstellung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, zu den aktuellen Orten der Präsentation und zum Begleitband sowie zum Schaudepot Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold sind zu finden unter www.reichsbanner-geschichte.de
Den Katalog der Wanderausstellung können Sie bei der Gedenkstätte Deutscher Widerstand für 5 Euro gegen Rechnung bestellen. www.gdw-berlin.de
Copyright Zweitausendeinundzwanzig Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Logo Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gefördert von
Logo der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien 
Logo der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

